-
Angebote für Institutionen
Befähigen Sie Studierende, Forschende und Gäste, technologische und gesellschaftliche Transformationen nicht nur zu analysieren, sondern aktiv mitzugestalten.
-
DAS PROBLEM
Wie bereiten wir die akademische Welt auf exponentielle Veränderungen vor?
Ob Künstliche Intelligenz, Biotechnologie oder Klimawandel: Hochschulen stehen vor der Aufgabe, Studierende auf Berufsfelder und gesellschaftliche Realitäten vorzubereiten, die heute noch gar nicht existieren. Und kulturelle Institutionen sollen einem Laien-Publikum immer komplexere technologische und gesellschaftliche Veränderungen vermitteln.
Rein fachspezifisches Wissen greift zu kurz, wenn komplexe Transformationsprozesse eine hohe Ambiguitätstoleranz, interdisziplinäres Denken und ethische Reflexion erfordern. Es braucht neue methodische Zugänge, um Zukunftsräume wissenschaftlich fundiert und multiperspektivisch zu erschließen.
-
DIE LÖSUNG
Futures Literacy & Science Fiction Thinking
Das von der UNESCO geförderte Konzept der „Futures Literacy“ (Zukünftebildung) vermittelt die Fähigkeit, Vorstellungen von Zukunft gezielt einzusetzen, um die Gegenwart besser zu verstehen und Handlungsoptionen zu erweitern.
Durch den Einsatz von Science Fiction Thinking nutzen wir populärkulturelle, literarische und filmische Narrative (von KI-Diskursen bis zu utopischen/dystopischen Gesellschaftsentwürfen) als epistemologisches Werkzeug:
-
Kritische Diskursanalyse: Dekonstruktion von Erwartungshaltungen gegenüber neuen Technologien.
-
Protopische Methodik: Entwicklung von hypothetischen Zukunftsszenarien jenseits von Binaritäten (Utopie vs. Dystopie).
-
Interdisziplinärer Transfer: Schaffung einer gemeinsamen Sprache für MINT-, Geistes- und Sozialwissenschaften.
-
Formate für Hochschulen und kulturelle Einrichtungen
-
Gastvorträge und Keynotes
-
Zielgruppe: Öffentliche Vorlesungsreihen, Tagungen, Graduiertenfeiern oder Ringvorlesungen.
-
Fokus: Prägnante Impulse zu den Schnittstellen von Science Fiction, Technologie und Zukunftsforschung.
-
Nutzen: Inspiration, wissenschaftliche Einordnung und Schärfung des Blicks für aktuelle Technologiediskurse.
- Format: 60-90 Minuten
-
-
Fach-Seminare und Lehraufträge
-
Zielgruppe: Bachelor- & Masterstudierende (Kulturwissenschaften, Medienwissenschaft, Soziologie, Philosophie, Interdisziplinäre Studiengänge).
-
Fokus: Vertiefte Erarbeitung theoretischer Modelle der Zukunftsforschung gepaart mit praktischen Übungen zur Szenario-Analyse.
-
Nutzen: Erwerb von ECTS-fähigen Modulinhalten, Förderung von Critical Thinking und wissenschaftlicher Schreib-/Analysekompetenz.
- Format: Blockseminar / semesterbegleitendes Seminar
-
-
Workshops und Zukunftslabore
-
Zielgruppe: Nachwuchswissenschaftler (PhDs/Postdocs), Lehrende oder interdisziplinäre Forschungsteams.
-
Fokus: Praktisches Erlernen von Futures Literacy Laboratories (FLL) zur eigenen Anwendung in Forschung und Lehre.
-
Nutzen: Erweiterung des didaktischen Repertoires, innovative Methoden für interdisziplinäre Verbundprojekte.
- Format: ganztägiger Workshop
-
Über mich
Dr. Lars Schmeink
Medienkulturwissenschaftler & Zukunftsforscher
Ich erforsche seit vielen Jahren die Wechselwirkungen von Science Fiction, Technologie und Gesellschaft. Nach meiner Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin verbinde ich hochkarätige akademische Forschung mit innovativer Hochschuldidaktik.
-
Referenzen im Hochschulbereich: Lehr- und Vortragstätigkeiten u. a. an der Europa-Universität Flensburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der Technischen Hochschule Ingolstadt
- Gastprofessuren: University of Cincinnati, University of Leeds
-
Keynotes: auf internationalen Fachkonferenzen, u.a. der ASIM 2020 und der SFRA 2020
FAQ
Frequently asked questions
Die Seminar- und Workshopinhalte sind flexibel skalierbar und lassen sich nahtlos in Module zu Kultur- oder Medienwissenschaft, Technologiefolgenabschätzung, Kulturtheorie, Ethik der Digitalisierung oder Schlüsselqualifikationen (Studium Generale) einbinden.
Exzellent sogar. Gerade in MINT-Fächern bietet Science Fiction Thinking den idealen Rahmen, um die gesellschaftlichen, ethischen und politischen Implikationen technischer Entwicklungen (z. B. KI-Ethik, Robotics) kritisch zu reflektieren.
Die Buchung kann je nach Format über Lehraufträge, Gastvortragshonorare, Fortbildungsbudgets der Zentren für Lehre und Lernen oder Drittmittelprojekte abgewickelt werden.